Blätterteigteilchen

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Teilchen

Für alle, die keine Diät halten und keine Angst vor Süßem haben 🙂 , habe ich heute ein super leckeres Rezept: meine gefüllten Blätterteigteilchen. Ist auch sehr praktisch, wenn sich spontan Besuch ankündigt und man schnell noch etwas backen will. Die Teilchen sind so schnell gemacht und absolut jeder bekommt es hin. Zudem kann man den gefrorenen Blätterteig immer Zuhause haben, so dass man immer vorbereitet ist.

Zutaten:

Blätterteig (je nachdem wieviele Teilchen ihr machen wollt), ich hole immer gefrorene Blätterteigrechtecke, die ich dann einmal in der Mitte durchschneide. So entstehen die Quadrate, aus denen ich dann die Teilchen mache.
Marmelade (ich nehme immer Aprikosenmarmelade)
1 Ei
Puderzucker zum Bestreuen

Also den Blätterteig wie oben beschrieben vorbereiten und den Backofen auf 200°C vorheizen. Anschließend etwa 1 TL Marmelade in die Mitte jedes Quadrats geben. Das Ei in einem kleinen Schälchen verquirlen und jedes Quadrat am Rand wie ein “L” mit dem Ei bepinseln. Nun die gegenüberliegende trockene Seite auf die bepinselte einklappen und den Rand fest zusammendrücken, damit die Marmelade nachher nicht ausläuft (ein bisschen auslaufen ist ok). Dann legt ihr die Teilchen auf das mit Backpapier belegte Backblech und bepinselt die Oberfläche jedes Teilchens noch einmal mit dem Ei. Anschließend kommen die Teilchen in den Ofen, bis sie schön aufgegangen sind und eine goldbraune Farbe haben. Ihr müsst also beobachten 🙂 . Sobald die Teilchen aus dem Ofen sind, abkühlen lassen und dann schön mit Puderzucker bestreuen. Eine Alternative sind diese Teilchen gefüllt mit Nutella, hat dann was von Schokocroissant- oberlecker!! 😀 Lasst es euch schmecken ihr Naschkatzen!

Eure Karolina

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Porridge

Porridge

Heute teile ich eins meiner Lieblings Rezepte zum Frühstück oder als Snack mit euch: Porridge. Ich habe früher schon oft über Porridge gehört und es als Fertiggericht im Supermarktregal gesehen. Aber irgendwie hieß es immer Porridge wäre eklig und keiner würde es mögen. Nun habe ich aber ein Rezept dafür gefunden und dachte ich probiere es einfach mal aus, ich habe nichts zu verlieren. Das Ergebnis ist: zum einen lohnt es sich nicht es als Fertiggericht zu kaufen, denn viel Aufwand ist es nicht und somit hat man keine unnötigen Zusatzstoffe drin. Und zum anderen ist Porridge alles andere als eklig, es schmeckt köstlich! Und für uns Sportler ist es einfach perfekt, weil alles drin ist, was wir brauchen.

Zutaten:

500ml Milch
100g zarte Haferflocken
50g gemahlene Mandeln
1 Apfel
50ml Fruchtsaft
1/2 Vanilleschote oder ein paar leere Vanilleschoten
Früchte oder Beeren

Zuerst kochen wir die Milch in einem kleinen Topf auf. Falls ihr leere Vanilleschoten habt, gebt diese gleich zur Milch dazu und kocht diese mit auf (immer wenn ich leere Schoten habe, hebe ich sie für genau solche Fälle auf). Sobald die Milch aufkocht, geben wir die Haferflocken und die gemahlenen Mandeln dazu und schalten direkt auf die kleinste Stufe runter. Einmal gut umrühren, Deckel drauf und ca. 12 Minuten köcheln lassen. Währenddessen reiben wir den Apfel, messen den Fruchtsaft ab und bereiten die Früchte oder Beeren vor. Sobald die 12 Minuten um sind, geben wir den Apfel und den Fruchtsaft mit in den Topf. Falls man leere Schoten verwendet, nimmt man diese jetzt raus. Ansonsten gibt man jetzt das Mark der halben Vanilleschote dazu. Das Porridge nun in Schalen anrichten und mit frischen Früchten oder Beeren servieren. Ich habe Granatapfel dazu genommen, einfach perfekt! Guten Appetit!

Eure Karolina

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Bulgur mit Kürbis und Berberitzen

Bulgur mit Kürbis und Berberitzen

Für alle Kürbisliebhaber habe ich heute ein ganz köstliches Rezept: Bulgur mit Kürbis und Berberitzen. Schon während dem Kochen riecht es richtig orientalisch durch die tollen Gewürze. Das Gericht sieht wunderschön aus und gesünder geht es auch kaum noch 😉 . Was mir besonders gut gefällt ist, dass man hierfür keine sonderlich außergewöhnlichen Zutaten benötigt, sondern ziemlich sicher alles Zuhause hat. Mir ist aufgefallen, dass hier in Deutschland Bulgur recht wenig gegessen wird. Bei uns ist es eigentlich eine ganz gängige Beilage. Falls ihr nicht wisst wo ihr Bulgur bekommt, im türkischen Supermarkt gibt es den immer. Berberitzen habe ich erst vor einigen Monaten für mich entdeckt. In herzhaften Gerichten eher selten, aber ich verfeinere mein Müsli oder Dessert und Snacks sehr gerne damit. Sie sind sehr gesund, sind leicht säuerlich und gerade zum Dekorieren sehr gut geeignet, da so hübsch.

Zutaten:

200g Bulgur
1TL Butter
Salz
3EL getrocknete Berberitzen
Olivenöl
1 Hokkaido Kürbis
1 Zwiebel
1 – 2 Knoblauchzehen
ca. 20g frischen Ingwer
2 Paprika
1TL Kreuzkümmel
1/3TL Zimt
1/2TL Kurkuma
Chiliflocken
Saft von 1 Orange
150ml Gemüsebrühe
200g Joghurt
1 Hand voll frischen Koriander

Zuerst setzen wir den Bulgur in kaltem Wasser mit Salz und der Butter auf. Bulgur koche ich genauso wie Reis. Das Wasser sollte also ca. 1cm über dem Reis stehen. Aufkochen, einmal umrühren und dann auf kleinster Stufe köcheln lassen, bis das Wasser komplett weg ist. Hier fügen wir jedoch die Berberitzen hinzu, sobald wir den Bulgur nach dem Aufkochen umrühren. Die Zeit nutzen wir, um den Rest zuzubereiten. Den Kürbis und die Paprika schneiden wir ungeschält in 1,5 – 2cm große Würfel. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. In einem größeren Topf erhitzen wir das Olivenöl und braten die Zwiebeln goldgelb. Anschließend geben wir den Knoblauch und den Ingwer dazu und braten es kurz mit an. Dann geben wir den Kürbis und die Paprika dazu, streuen die Gewürze darüber und braten es kurz mit an. Anschließend mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen. Da die Brühe recht salzig ist, würde ich abschmecken, ob man noch etwas nachsalzen muss. Dann den Deckel drauf und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. In der Zwischenzeit verrühren wir den Joghurt mit den gezupften Korianderblättchen und gehackten Stielen und etwas Salz. Sobald alles fertig ist, wird der Bulgur zu der Kürbis Mischung gegeben und alles verrührt. Den Koriander- Joghurt reichen wir separat dazu. Lasst es euch schmecken 😀 !

Eure Karolina

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Hack on salad

Hack

Heute teile ich ein absolut köstliches und dazu noch gesundes Rezept mit euch. Wir wussten nicht, wie wir es nennen sollen und Jens hat es einfach “Hack on Salad” getauft 🙂 . Es ist sehr leicht zuzubereiten, so dass es wirklich jeder hinbekommt. Zudem sieht es angerichtet richtig schön aus. Normalerweise sind Romana Salatherzen recht klein und so sieht dieses Gericht hier aus wie kleine Schiffchen. Ich habe diesmal allerdings nur so riesen Teile bekommen und so sehen meine eher aus wie Eisbrecher 😛 .

Zutaten:

Romana Salatherzen (wieviele hängt davon ab, wieviel ihr von der Füllung auf die Blätter macht und wie groß die Blätter sind)
500g Hackfleisch
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
2 Karotten
1 Paprika
1 gehäuften EL Tomatenmark
Petersilie
ca. 1TL Sambal Oelek (je nachdem wie scharf man es mag, es sollte aber schon leicht scharf sein)
Joghurt (soviel man mag)

So, zuerst braten wir das Hackfleisch krümelig und würzen es mit Salz und Pfeffer. In der Zwischenzeit schneiden wir die Zwiebel, Karotten, Paprika in ziemlich kleine Würfel. Sobald das Hackfleisch fertig ist, geben wir das Gemüse dazu und braten auf kleinster Stufe weiter, bis das Gemüse etwas weicher ist (es darf noch leicht knackig sein). So und nun würzen wir das ganze mit dem Tomatenmark, der Petersilie und dem Sambal Oelek. Anschließend lassen wir das ganze paar Minuten nur leicht abkühlen, damit die Salatblätter durch die Hitze nicht einfallen. Die Blätter vom Romanasalat (die man vorher vom Kopf löst und wäscht) nun auf Teller platzieren und die Hackfleischmasse darauf geben. Den Joghurt würde ich separat dazu reichen, damit sich jeder so viel nehmen möchte, wie er mag. Dieser wird einfach obendrauf geträufelt. Guten Appetit!

Eure Karolina

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Kürbiscremesuppe

Kürbiscremesuppe

Ja ja, ich weiß, dass ich etwas spät dran bin mit einem Kürbis Rezept 🙂 . Aber ich hab bei mir noch einen Kürbis entdeckt und kühl gelagert halten die sich ja auch einige Monate. Also habe ich beschlossen eine Kürbiscremesuppe zu machen. Die schmeckt toll und ist kinderleicht zuzubereiten. Welche Sorte man für eine Kürbiscremesuppe wählt, liegt bei einem selbst. Die Kürbissorten haben verschiedene Geschmacksrichtungen und je nachdem was einem schmeckt, wählt man den Kürbis aus. Bestimmte Sorten wie z. B. Hokkaido, Butternut- oder Muskatkürbisse sind aber besonders gut für Suppen geeignet. Ich habe für meine Kürbiscremesuppe einen Hokkaido Kürbis genommen, weil man bei diesem die Schale mitkochen kann und sich somit das Schälen schon spart.

Zutaten:
1 Kürbis
ca. 3 EL Olivenöl
Gemüse- oder Fleischbrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
ca 1EL Kürbiskerne pro Teller

Also ich schneide den (gewaschenen) Kürbis erst einmal in 2 Hälften und entferne die Innereien 😀 . Dann schneide ich den Kürbis grob in große Würfel (etwa so groß wie ein Hefewürfel) und dünste diese in einem Topf mit dem Olivenöl etwas an. Anschließend füge ich die Brühe dazu und lasse es dann bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe köcheln, bis der Kürbis weich ist (einfach mit einer Gabel oder einem Messer reinpieken, um zu testen). Wenn der Kürbis weich ist, mit einem Pürierstab das ganze pürieren, bis keine Stückchen mehr rumschwimmen. Und nun geht es ans Abschmecken und Verfeinern. Zuerst schmecken wir die Suppe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas frisch gemahlener Muskatnuss ab. Verfeinern kann man die Suppe nun mit allerlei tollen Sachen: Röstzwiebeln, Croutons, oder wie ich es heute gemacht habe, Kürbiskernen (die sind super gesund und enthalten sehr viel Eiweiß!). Also die Suppe in die Teller geben und nach Wunsch verfeinern. Guten Appetit!

Eure Karolina

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Milchreis

Milchreis

Heute teile ich mein Milchreis Rezept mit euch. Ich mag Milchreis unheimlich gern und kann nicht verstehen, warum ihn so viele fertig im Becher kaufen. Selbstgemacht schmeckt er so viel besser und es ist kinderleicht! Zudem weiß man genau was man isst, keine Konservierungsstoffe oder jegliche unnötige Zusätze. Der Michreis selbst ist die Basis. Verfeinern könnt ihr ihn auf verschiedene Arten, auf meinem Bild habe ich heute frischen Apfel (einfach in kleine Stücke schneiden) und Zimtzucker gewählt, garniert habe ich alles mit 2 Ringen getrockneter Äpfel. Es gibt aber auch verschiedene andere Arten, hier ein paar die mir auf die schnelle einfallen:

– mit heißen Kirschen
– Früchte nach Wunsch, dazu etwas Honig
– Abgeschmeckt mit ungesüsstem Kakaopulver (zum Backen), dazu passt super Banane (am besten mit der Gabel zerdrückt)
– einfach nur mit Zimtzucker
– eine halbe Vanilleschote dazugeben, auf Wunsch Früchte oder Beeren (frisch oder tiefgekühlt)

Zutaten:
125g Milchreis
500ml Milch

Die Milch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Reis dazugeben, umrühren und dann auf kleinster Stufe ca. 35 Minuten köcheln lassen. Zwischendrin ab und zu mal umrühren. Fertig! Ich sag ja, kinderleicht. Nun schnippelt euch nach Wunsch etwas Obst dazu (je nachdem welche Variante ihr mögt) und serviert alles schön in einem Schälchen. Warm schmeckt mir der Milchreis am besten. Guten Appetit!

Eure Karolina

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Vesper für die Arbeit: Gebratener Bulgur mit Ei und Gemüse

Vesper

Hallo ihr Lieben,

heute teile ich wieder ein Vesper Rezept mit euch, damit eure Auswahl an diesen Rezepten etwas größer wird und ihr immer etwas Feines mit auf die Arbeit nehmen könnt. Dieses Rezept ist eigentlich ziemlich einfach zuzubereiten und man kann das wunderbar nebenbei machen, während man z. B. das Abendessen kocht. Auch super ist, dass ihr jedes Gemüse dazu verwenden könnt (was ihr mögt oder was ihr grad zuhause habt).

Zutaten:

200g Bulgur (gerne auch Reis)
ca. 1/2 TL Salz
ca. 1TL Butter
5 Eier
Gemüse (alles und soviel ihr wollt 🙂 )

Zuerst benötigt ihr einen kleinen Topf. Wascht den Bulgur oder Reis darin in kaltem Wasser. Dann füllt ihr so viel kaltes Wasser rein, dass das Wasser ca. 1cm über dem  Bulgur (Reis) steht. Fügt das Salz und die Butter dazu, kocht das ganze bei geschlossenem Deckel auf, rührt einmal um und lasst es dann auf kleinster Stufe bei geschlossenem Deckel vor sich hinköcheln, bis kein Wasser mehr sichtbar ist. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um das Gemüse. Wascht und putzt es und schneidet es so in Form wie ihr mögt 🙂 . Ich habe einfach eine beschichtete Pfanne genommen und kaltes Wasser reingefüllt, bis der Boden etwa 1,5cm mit Wasser bedeckt war. Das ganze aufkochen und zuerst das ganz harte Gemüse rein, Deckel drauf und abwarten. Um zu wissen wann ihr das Gemüse reintun könnt, welches etwas weicher ist, könnt ihr immer mal mit einer Gabel oder einem Messer in das Gemüse in der Pfanne pieken und nachschauen. Ich mag es nicht ganz weich, sondern noch etwas knackig. Dann gebt ihr das restliche Gemüse dazu und dünstet auch dieses solange bis ihr die gewünschte Bissfestigkeit erreicht habt. Wenn nötig könnt ihr natürlich noch etwas Wasser zugeben. Bei mir hat es genau gepasst. So und wenn euer Bulgur oder Reis fertig ist, dann schlagt ihr die Eier einfach hinein und bratet das ganze einfach weiter an, während ihr aber ständig rührt. Sobald das Ei stockt, könnt ihr den Herd ausschalten und euer Ei- Bulgur/ Reis ist fertig. Zusammen mit dem Gemüse in eine Box und fertig.

Man kann beim Bulgur oder Reis noch variieren, indem man Gewürzmischungen hinzufügt. Diese gebt ihr zum Reis dazu, wenn ihr ihn mit dem Salz und der Butter aufsetzt. Ich finde gut dazu passen chinesische oder indische Gewürzmischungen.

Lasst es euch schmecken!

Eure Karolina

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Vesper für die Arbeit: Gemischter Salat mit Spinat

Salat

Immer wieder schreibt ihr mir, dass es ein großes Problem für euch ist, auf der Arbeit gut und vernünftig zu essen. Zum einen fehlen euch die Ideen und zum anderen die Zeit. Ich kann nur sagen, dass es trotzdem möglich ist. Ideen für ein feines Vesper bekommt ihr im Internet auf verschiedenen Seiten, in Kochbüchern und gerne auch von mir. Was die Zeit betrifft: so früh morgens habe ich auch nicht genug Zeit alles vorzubereiten, deswegen mache ich das oft schon am Vorabend. Natürlich muss man sich auch da die Zeit nehmen, aber soviel sollte es einem schon wert sein oder?! Natürlich könnt ihr auch in der Kantine essen oder euch schnell irgendwo was auf die Hand holen, aber ich finde es immer toll wenn man weiß was man isst, es ist günstiger wenn man sein Essen selbst mitbringt und ein weiterer Vorteil ist, dass man immer das zubereiten kann, worauf man gerade so Lust hat.

Heute teile ich ein Rezept für einen einfachen gemischten Salat mit Spinat, den ich sehr gerne als Vesper mitnehme. Als Proteinquelle nehme ich mir zu diesem Salat meist entweder ein paar Stücke Käse (nach Geschmack) oder ein paar hart gekochte Eier mit. Natürlich könnt ihr auch andere Proteinquellen nehmen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr dazu natürlich noch Volllkornbrot/ Brötle mitnehmen, das hält dann noch länger satt.

Zutaten:

250g Spinat
3-4 normale Tomaten oder entsprechend viele Kirschtomaten
1/2 Gurke
1 kleine Zwiebel
1 Avocado
Salz und Pfeffer
Olivenlöl

Also den Spinat gut waschen, die Stiele abziehen und die ganz großen Blätter etwas kleiner zupfen. Alle anderen Zutaten nach Lust und Laune in Scheiben, Stücke oder Spalten schneiden und zusammen mit dem Spinat auf 2 dichte Boxen verteilen. Salz, Pfeffer und Olivenöl nehme ich in einer separaten Box mit, da der Salat sonst total eingefallen ist, bis ich ihn esse. Ihr braucht hier auch keinen Essig, da hier durch den Saft der verschiedenen Zutaten, das Salz, den Pfeffer und dem Olivenöl ein ganz wunderbares Dressing entsteht. So jetzt noch den Rest einpacken und ihr habt ein fantastisches Essen, worauf ihr euch auf der Arbeit freuen könnt 😀 .

Eure Karolina

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Sauerkrautsuppe Schi

Schi

Hallo,

einer eurer Rezeptwünsche war “Schi”, eine traditionelle russische Suppe. Heute teile ich das Rezept mit euch. Ich habe für euch ein Video gemacht, damit wirklich jeder von euch die Suppe nachkochen kann. Die Brühe, die Schi als Grundlage dient, könnt ihr als Grundlage für viele andere Suppen (Borsch, Linsensuppe, Klößchensuppe…) nehmen. Im Sommer esse ich eher weniger Suppen, weil es einfach zu warm ist. Aber im Herbst und vor allem Winter ist so eine heisse und kräftige Suppe einfach unschlagbar. Oder was meint ihr? Wahrscheinlich klingt Sauerkrautsuppe erst mal nicht wirklich prickelnd 🙂 , aber versucht es mal, sie schmeckt wirklich köstlich. Und ich bin mir sicher, ihr könnt den ein oder anderen mit dieser Suppe beeindrucken.

Zutaten:

– Suppenfleisch: ich nehme hier heute eine kleine Schweinshaxe und ca 500g feines Rindfleisch ohne Knochen oder Fett (das Rindfleisch wird später als Einlage verwendet)
– ca. 3 Möhren
– 1 Zwiebel
– 2 Knoblauchzehen
– 500g Weinsauerkraut
– Salz
– ca. 1 EL Butter
– ca. 4 mittlere Kartoffeln
– Lorbeerblätter 8 – 10 Stück
– 2 EL Dill

So, wir beginnen mit der Brühe. Als erstes legen wir das Schweinefleisch in einen großen Topf und füllen diesen mit kaltem Wasser auf. Mein Topf fasst insgesamt ca. 3 Liter. Deckel drauf und den Herd auf höchste Stufe schalten. Sobald sich auf der Oberfläche das Eiweiss zeigt, fangt ihr an es vorsichtig mit einem Löffel abzuschöpfen. Das macht ihr so lange, bis fast kein Eiweiss mehr an der Oberfläche ist. Deckel wieder drauf. Sobald die Suppe richtig kocht, schaltet ihr den Herd auf die kleinste Stufe und lasst die Suppe insgesamt 3 Stunden vor sich hin köcheln. Nach Abauf der 3 Stunden legt ihr das Rindfleisch mit in die Suppe und wartet wieder bis das Eiweiss an die Oberfläche kommt. Schöpft es dann wieder wie vorhin ab, Deckel drauf und insgesamt weitere 2 Stunden köcheln lassen. Etwa 45 Minuten vor Ablauf der Zeit schälen wir die Möhren und geben diese als Ganzes in die Suppe. In der Zwischenzeit bereiten wir die Sauerkrautmischung zu. Wir brauchen einen weiteren Topf und geben da etwas Öl rein. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und glasig dünsten. Den Knoblauch fein hacken, dazugeben und sofort das Sauerkraut mit in den Topf geben. Das ganze einmal etwas salzen, die Butter dazugeben, umrühren, Deckel drauf und bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten schmoren lassen. Nun die Kartoffeln schälen und einfach in grobe Würfel schneiden. Sobald die Zeit abgelaufen ist, holen wir das Fleisch und die Möhren aus der Brühe und geben die Kartoffelwürfel in die Brühe. Während diese weichkochen, schneiden wir die Karotten und das Rindfleisch in kleine Würfel. Das Schweinefleisch könnt ihr jetzt aufessen, das brauchen wir für die Suppe nicht mehr 🙂 . Sobald die Kartoffeln weich gekocht sind, schmecken wir die Suppe mit Salz ab und stampfen die Kartoffeln direkt in der Suppe. Nun kommen die Möhren, das Rindfleisch sowie die Sauerkrautmischung in die Suppe rein. Lorbeerblätter und Dill dazugeben, einmal gut aufkochen, den Herd dann ausschalten und die Suppe auf dem Herd einfach noch eine Weile ziehen lassen. Fertig ist Schi! 😀 Köstlich dazu Kräuterbaguette oder selbstgemachter Zwieback.

Ich weiß, dass Schi schon eine etwas aufwendigere Suppe ist, aber wenn ihr so einen großen Topf wie ich kocht, könnt ihr am nächsten Tag auch nochmal davon essen und müsst schon nicht kochen. Außerdem verspreche ich euch, dass sich die Mühe lohnt 🙂 . Lasst es euch schmecken.

Alles Liebe aus der russischen Küche

Eure Karolina

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